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„Stein auf Stein…“

„…Stein auf Stein, jaaa so schön kann Spielen sein!“

Unser Schulgarten hat sich wieder wahnsinnig verändert. Nachdem letztes Jahr viel gebuddelt, geharkt und gepflanzt wurde, steht die Coronazeit ganz unter dem Motto „Spielen und bauen mit Naturmaterialien“ … und das ganz partizipativ! Ein Bild über was sich bestimmt jeder Pädagoge freut. 

Die Kinder jedenfalls freuen sich täglich immer schon auf die gemeinsame Zeit im Schulgarten. Schnell und ohne Streitereien werden gemeinsam Holzbretter, Steine und andere Naturmaterialien geholt und dann geht’s auch schon los mit dem Bauen. 

Was gebaut wird und wo welche Bretter und Steine hinkommen, wird gemeinsam besprochen und bei Uneinigkeiten immer wieder neu verhandelt, wodurch immer wieder kreative Lösungen gefunden werde. Jeden Tag entstehen neue Ideen, die umgesetzt werden und zum gemeinsamen Fantasiespiel einladen. 

Aus einem „Muss“ wurde ein „Wann dürfen wir wieder?“. Und das nur, weil wir auf Grund der Hygienemaßnahmen in den Schulgarten ausweichen konnten. 

Corona hat eben nicht nur seine schlechten Seiten, man muss nur die Augen auf machen und das Positive sehen und bereit sein es zu erkennen. Die Kinder zeigen es uns jeden Tag aufs Neue!

Sarah Zimmermann

Sommerferienbrief des Hortes

Elternbrief Sommerferien Optimus

ENDE DER NOTBETREUUNG ANGEKÜNDIGT!

Liebe Eltern,

ich möchte Sie hiermit über die aktuelle Entwicklung im Bereich der ergänzenden Förderung und Betreuung (Hort) in Kenntnis setzen:

Am gestrigen Mittwoch (27.05.2020) um 16.45 Uhr wurden die Schulen zeitgleich mit der Presse über folgenden Sachverhalt informiert:

„Mit dem weiteren Rückgang des Infektionsgeschehens konnten inzwischen für viele gesellschaftliche Bereiche Lockerungen vorgenommen werden. Mit Beginn der Sommerferien werden wir auch im Schulbereich einen weiteren Schritt hin zu einem regulären Schulbetrieb machen.
Daher werden die Schulen in den Ferien für die ergänzende Förderung und Betreuung geöffnet (Ferienbetreuung). Die Notbetreuung wird damit beendet.“

„Eltern, die bisher die Notbetreuung in Anspruch genommen haben, aber keinen Bedarfsbescheid für eine Ferienbetreuung haben, diese aber für ihr Kind benötigen, müssen beim zuständigen Jugendamt einen Antrag stellen. Den Antrag können die Eltern in der Schule abgeben. Bitte informieren Sie diese Eltern entsprechend.“

„Die Gruppengröße entspricht der der regulären Ferienbetreuung von in der Regel 22 Kindern.“

Auszüge aus dem Schreiben vom 27.05.2020 der Abteilung II

Mit freundlichen Grüßen
Matthias Meyer

CORONI meldet sich zu Wort

Mannoman,

was für eine Pleite!

Als ich in der Zeitung gelesen habe, dass die „Zebras“ und die „Pinguine“ ab Mittwoch für drei Tage in die Schule kommen und sich in der Woche darauf mit den „Drachen“ und „Tigern“ abwechseln, habe ich mich so richtig gefreut. 

Das wird ein Fest, dachte ich mir, da kann ich mich endlich so richtig schön ausbreiten und vermehren.

Leider habe ich meine Rechnung wohl ohne die Kinder, ihre Familien und das Plantagen-Team gemacht:

Die Pädagog*innen hatten sich ganz oft getroffen, gemeine Pläne gegen mich geschmiedet und alles heimlich, so vorbereitet, dass ich keine Chance hatte.

In die Schule kamen dann auch noch Kinder, die ziemlich gut Bescheid wussten und deshalb leider unglaublich gute Abwehrtricks gegen mich drauf hatten.

Lehrer*innen, Erzieher* innen und Kinder, die sich ja wochenlang nicht gesehen hatten und vom (…von meinen Freunden fein ausgeklügelten…) plötzlichen Schulneustart vollkommen überrascht wurden, einigten sich in Sekundenschnelle auf Anwendung der 

Top 3:    Abstand halten   –   Händewaschen   –   Niesetikette

Innerhalb von Minuten entwickelte die Kinder-Lehrer-Bande hochwirksame neue Regeln zum Gesund-bleiben in der Schule und übte diese mit einem Rap ein. 

Dass man erstmal besser auf das Singen verzichten soll, wussten die natürlich auch schon, war ja klar.

So ein Mist, damit hatte ich eigentlich fest gerechnet, da in dieser Schule doch sonst immer pausenlos gesungen wird!

Auch mein zweiter Plan ging nicht auf. 

Ich hatte nämlich gedacht, dass die Kinder, nachdem sie so viele Wochen zuhause waren, nun so viel nachholen und lernen müssen, dass sie gar keine Zeit zum ständigen Händewaschen haben.

Aber Pustekuchen! Nicht mit den Kindern der Neuen Grundschule in der Plantagenstraße!!!

Ihre Eltern scheinen wohl so was wie Superkräfte zu besitzen, denn sie schafften es in der Zwischenzeit offensichtlich, ein effektives Homeschooling-Training der Kinder mit ihren Homeoffice-Pflichten, dem Haushalt und der Betreuung jüngerer Geschwister unter einen Hut zu bringen. 

Die Kinder haben ihren Lernschatz prima beschützt und konnten sofort mühelos weiter lernen. Manche – so mussten die Lehrerinnen anerkennend feststellen – haben ihre Fähigkeiten im Homeschooling sogar etwas verbessert!

Also gingen alle während der Lernzeit immer und immer wieder in aller Seelenruhe Händewaschen, auch wenn das durch die Abstandhalterei ziemlich lange gedauert hat.

Aber beim Spielen, beim Spielen kriege ich sie!

Habe ich mir gedacht…

Tja, leider sind diese Kinder sowas von schlau!

Die erfinden ruckzuck einfach Spiele, die man mit Abstand spielen kann oder sie verändern in aller Fröhlichkeit bekannte Spiele eben einfach so, dass es geht.

Ein paar mal bin ich los gehüpft. Ohne Erfolg. Auf dem harten Boden bin ich gelandet.

Das Schlimmste ist, dass die Kids so gut Bescheid wissen über mich.

Ihren Lehrerinnen haben sie außerdem noch coole Forscherfragen gestellt, damit sie noch mehr über mich erfahren und mich so noch besser abwehren können.

Zum Schluss haben alle noch dem Ganzen die Krone aufgesetzt und Bilder von mir angeschaut. 

Schön würde ich aussehen und sehr interessant! Ha, dass ich nicht lache!!!

Aber einen kleinen Erfolg hatte ich schließlich doch noch:

Es gibt jetzt in der Schule sehr wohl ein paar mehr von mir. Ich habe mich nämlich vermehrt: Als Knetgummi-Modell in einer der neuen Glasvitrinen neben dem Sekretariat.

Immerhin!

Ein bisschen netter hättet ihr schon zu mir sein können, finde ich.

Neue Grundschule in der Plantagenstraße, was seid ihr alle bloß für eine fürchterliche Bande!

Eine regelrechte Festung. Pah!

Euer Coroni
(M. Heekeren)

HURRAAAA….

…endlich seid ihr wieder da!!!

Wir freuen uns, dass wir euch nach so vielen Wochen wieder in der Schule begrüßen dürfen! 🙂 

Wir alle sind mit ABSTAND das beste Team! 🙂 

 

Frau Golme & Frau Scholz

ELTERN-INFO 07.05.2020

Liebe Eltern,

gestern Abend erfuhren Berlins Grundschulleiter*innen aus der Presse, was heute dann per Rundschreiben von der Senatsbildungsverwaltung veröffentlicht wurde.

In der Woche ab dem 11. Mai 2020 können Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 5 der Grundschulen Präsenzunterricht erhalten.

In dem Schreiben heißt es dazu:

„Jede Schulleitung entscheidet (…) eigenverantwortlich nach pädagogischem Ermessen, welche weiteren Lerngruppen und Jahrgangsstufen zu Präsenzunterrichtszeiten in die Schule kommen. Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern der Schule bis spätestens zum 29. Mai 2020 Präsenzunterricht mit reduzierter Stundentafel in der Schule zu erteilen. Der Präsenzunterricht findet bis zu den Sommerferien statt. Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Planung, dass an jedem Schultag stets nur ein Teil der Schülerschaft Ihrer Schule Präsenzunterricht erhält, damit die Hygieneregeln eingehalten werden können.“

Berlins Grundschulleitungen werden nun zeitnah ihre bis heute erfolgten Planungen hinsichtlich der Rückkehr der 5. um die der 1. und anschließend aller weiteren Jahrgangsstufe ergänzen bzw. komplett neu organisieren müssen.

Die Modellentwicklung für unsere Schule wird zur Zeit erarbeitet.

Richten Sie sich bitte darauf ein, dass an der Neuen Grundschule in der Plantagenstraße am Mittwoch, dem 13. Mai 2020, unsere Erstklässler*innen in einem ersten Schritt für zunächst drei Tage zurückkehren werden.

Die Notbetreuung wird selbstverständlich aufrechterhalten.

Ich informiere Sie zeitnah über die weitere Organisationsform (…voraussichtlich im Wochenwechsel-Modell…).

Mit freundlichen Grüßen
Matthias Meyer

ELTERNBRIEF

Liebe Eltern,

ich vermute, die sich in diesen Tagen häufenden Pressemitteilungen und Informationen rund um die baldige Teilöffnung der Berliner Schulen nehmen Sie mit gemischten Gefühlen wahr. Fragen und Reaktionen erreichen mich, wie beispielsweise: Warum nicht wir? Wir haben doch Platz? …und es sind doch „nur“ vier Klassen! Können Sie für unsere Schule nicht eine Ausnahme machen?

Richtig ist, am kommenden Montag werden die Schulen Berlins ihre Türen in weiteres Stückchen öffnen: Neben den Schüler*innen, die sich bereits in der Notbetreuung befinden, stoßen die Kinder der Jahrgangsstufe 6 hinzu. Dieser erste Schritt eines abgestuften Plans erfolgt entsprechend einer Vorgabe der Senatsverwaltung und in Abstimmung mit den anderen Bundesländern. Ich als Schulleiter habe lediglich die Aufgabe dafür Sorge zu tragen, die Anweisungen des Senats umzusetzen.

Aufgrund einiger Anfragen aus der Elternschaft unserer Schule möchte ich deshalb diesen Elternbrief nutzen, um eine ganz zentrale Botschaft zu senden:

Eine vorzeitige Rückkehr unserer in Jahrgangsstufe 1 und 2 befindlichen Schüler*innen kann und wird es nicht geben!

Hierbei gibt es keinen planerischen Spielraum, denn ganz gleich, wie die individuellen Rahmenbedingungen einer Schule sind, Rechtsverordnungen, Rundschreiben und letztlich Gesetze sind zwingend einzuhalten. Dieser Grundsatz gilt immer…in Zeiten der Corona-Krise allemal. Um dies zu unterstreichen, wurde sogar ein Bußgeldkatalog erstellt und auf der Seite der Senatsverwaltung veröffentlicht. So Sie mögen, lesen Sie die dort hinterlegten Inhalte und entsprechenden Sanktionen bei Zuwiderhandlung unter § 11 selbst nach.

In den kommenden Tagen werden wir die Ergebnisse der KMK-Beratungen erfahren. Die dort miteinander vereinbarten Rahmenbedingungen für die weitere Öffnung der Schulen sind dann Bestandteil unserer Folgeplanungen. Ich gehe mit den mir zur Zeit zur Verfügung stehenden Informationen davon aus, dass mit der Rückkehr der Jahrgangsstufen 1 und 2 nicht vor Ende Mai Anfang Juni zu rechnen ist. Dies ist jedoch ausschließlich mein Gefühl…keine verlässliche Information.

Ich bedaure sehr, Ihnen keine andere Auskunft geben zu können. Es erscheint mir jedoch angeraten, dass wir die Gesamtsituation realistisch betrachten. Sobald es eindeutige Informationen gibt, erfahren wir sie gemeinsam über die Medien und anschließend in einem aktuellen Elternbrief.

Bis auf Weiteres organisieren wir also eine Notbetreuung in unserem Haus. Ich bin allen Kolleg*innen unsagbar dankbar für ihren unermüdlichen Einsatz in dieser besonderen Zeit. Ganz gleich welcher Profession sie angehören, alle geben ihr Bestes für Ihre Kinder…und sorgen dafür, dass unser Schulstandort in dieser Zeit ein Ort ist, zu dem man richtig gerne kommt. Darüber bin ich sehr glücklich…

Hinsichtlich des Infektionsschutzes und der zu beachtenden Hygienemaßnahmen tun wir am Standort der Neuen Grundschule in der Plantagenstraße alles Notwendige, um die Vorgaben des Senats bestmöglich umzusetzen.

Eine Maskenpflicht besteht weder für das pädagogische Personal noch für unsere Schüler*innen.
Jeder darf, keiner muss!

Bleiben Sie bitte gesund…und achten Sie auf sich und Ihre Lieben!

Matthias Meyer

UBONGO…Schon mal gehört?

„Ubongo“ das Spiel des Jahres
in der Plantage 
 

Seit der Notbetreuung bei uns in Steglitz, gibt es kein anderes Spiel, welches so beliebt ist wie Ubongo. 

Es wird schon morgens nach dem Ankommen gespielt und meistens werden die Kinder während des Spielens von Ubongo abgeholt. 

Bei uns spielen es die Kinder genauso gerne, wie die Erzieher/Innen und meistens verlieren die „Großen“. 

Nicht nur, dass es unheimlich viel Spaß macht, es hat natürlich auch wieder einen lernenden Effekt. 

Es fördert die Konzentration und man entwickelt den Blick für verschiedene Formen. 

Und noch einen positiven Effekt hat das Spiel: Man kann es mit der ganzen Familie spielen oder sich aber auch alleine damit beschäftigen. 

Für uns definitiv „Spiel des Jahres“!

Liebe Grüße
Sarah Zimmermann (Optimus-Hort)

Osterpicknick

… in der Plantagenstraße 

Ostern stand vor der Tür! Nachdem wir fleißig gebastelt und gebacken hatten, war es Zeit für ein Picknick! Das Wetter war traumhaft und so beschlossen wir, dass jede/r etwas leckeres von zu Hause mitbringt und wir gemeinsam picknickten. 

Gemeinsam trugen wir Tische und Stühle nach draußen in die Sonne und deckten den Tisch mit unseren Leckereien. Nachdem jede/r noch einmal Hände gewaschen hatte und jeder einen eigenen Teller vor sich hatte, konnte es losgehen. 

Unser Buffet bestand unter anderem aus Erdbeeren, Weintrauben, gefüllten Datteln, Milchschnitte und Brezeln. Natürlich hat uns der Osterhase auch ein paar Schokoeier dagelassen. Die mussten schnell verputzt werden, sonst wären sie geschmolzen  😉

Nachdem die Bäuche voll waren und alle beim Abräumen geholfen hatten, fand das Freispiel draußen statt. 

Vielen Dank, liebe Eltern, für das leckere Essen! 

Was für ein tolles Picknick! 

OPTIMUS-Hort

Aktuelle Eigenerklärung für die Notbetreuung

Aktuelle Informationen zum Thema

NOTBETREUUNG IN DER SCHULE

unter

https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/notbetreuung/

Beachten Sie bitte die aktuelleste Version der Eigenerklärung!

Selbsterklarung_Notbetreuung_Schule_21.04.2020