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ELTERN-INFO 07.05.2020

Liebe Eltern,

gestern Abend erfuhren Berlins Grundschulleiter*innen aus der Presse, was heute dann per Rundschreiben von der Senatsbildungsverwaltung veröffentlicht wurde.

In der Woche ab dem 11. Mai 2020 können Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 5 der Grundschulen Präsenzunterricht erhalten.

In dem Schreiben heißt es dazu:

„Jede Schulleitung entscheidet (…) eigenverantwortlich nach pädagogischem Ermessen, welche weiteren Lerngruppen und Jahrgangsstufen zu Präsenzunterrichtszeiten in die Schule kommen. Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern der Schule bis spätestens zum 29. Mai 2020 Präsenzunterricht mit reduzierter Stundentafel in der Schule zu erteilen. Der Präsenzunterricht findet bis zu den Sommerferien statt. Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Planung, dass an jedem Schultag stets nur ein Teil der Schülerschaft Ihrer Schule Präsenzunterricht erhält, damit die Hygieneregeln eingehalten werden können.“

Berlins Grundschulleitungen werden nun zeitnah ihre bis heute erfolgten Planungen hinsichtlich der Rückkehr der 5. um die der 1. und anschließend aller weiteren Jahrgangsstufe ergänzen bzw. komplett neu organisieren müssen.

Die Modellentwicklung für unsere Schule wird zur Zeit erarbeitet.

Richten Sie sich bitte darauf ein, dass an der Neuen Grundschule in der Plantagenstraße am Mittwoch, dem 13. Mai 2020, unsere Erstklässler*innen in einem ersten Schritt für zunächst drei Tage zurückkehren werden.

Die Notbetreuung wird selbstverständlich aufrechterhalten.

Ich informiere Sie zeitnah über die weitere Organisationsform (…voraussichtlich im Wochenwechsel-Modell…).

Mit freundlichen Grüßen
Matthias Meyer

ELTERNBRIEF

Liebe Eltern,

ich vermute, die sich in diesen Tagen häufenden Pressemitteilungen und Informationen rund um die baldige Teilöffnung der Berliner Schulen nehmen Sie mit gemischten Gefühlen wahr. Fragen und Reaktionen erreichen mich, wie beispielsweise: Warum nicht wir? Wir haben doch Platz? …und es sind doch „nur“ vier Klassen! Können Sie für unsere Schule nicht eine Ausnahme machen?

Richtig ist, am kommenden Montag werden die Schulen Berlins ihre Türen in weiteres Stückchen öffnen: Neben den Schüler*innen, die sich bereits in der Notbetreuung befinden, stoßen die Kinder der Jahrgangsstufe 6 hinzu. Dieser erste Schritt eines abgestuften Plans erfolgt entsprechend einer Vorgabe der Senatsverwaltung und in Abstimmung mit den anderen Bundesländern. Ich als Schulleiter habe lediglich die Aufgabe dafür Sorge zu tragen, die Anweisungen des Senats umzusetzen.

Aufgrund einiger Anfragen aus der Elternschaft unserer Schule möchte ich deshalb diesen Elternbrief nutzen, um eine ganz zentrale Botschaft zu senden:

Eine vorzeitige Rückkehr unserer in Jahrgangsstufe 1 und 2 befindlichen Schüler*innen kann und wird es nicht geben!

Hierbei gibt es keinen planerischen Spielraum, denn ganz gleich, wie die individuellen Rahmenbedingungen einer Schule sind, Rechtsverordnungen, Rundschreiben und letztlich Gesetze sind zwingend einzuhalten. Dieser Grundsatz gilt immer…in Zeiten der Corona-Krise allemal. Um dies zu unterstreichen, wurde sogar ein Bußgeldkatalog erstellt und auf der Seite der Senatsverwaltung veröffentlicht. So Sie mögen, lesen Sie die dort hinterlegten Inhalte und entsprechenden Sanktionen bei Zuwiderhandlung unter § 11 selbst nach.

In den kommenden Tagen werden wir die Ergebnisse der KMK-Beratungen erfahren. Die dort miteinander vereinbarten Rahmenbedingungen für die weitere Öffnung der Schulen sind dann Bestandteil unserer Folgeplanungen. Ich gehe mit den mir zur Zeit zur Verfügung stehenden Informationen davon aus, dass mit der Rückkehr der Jahrgangsstufen 1 und 2 nicht vor Ende Mai Anfang Juni zu rechnen ist. Dies ist jedoch ausschließlich mein Gefühl…keine verlässliche Information.

Ich bedaure sehr, Ihnen keine andere Auskunft geben zu können. Es erscheint mir jedoch angeraten, dass wir die Gesamtsituation realistisch betrachten. Sobald es eindeutige Informationen gibt, erfahren wir sie gemeinsam über die Medien und anschließend in einem aktuellen Elternbrief.

Bis auf Weiteres organisieren wir also eine Notbetreuung in unserem Haus. Ich bin allen Kolleg*innen unsagbar dankbar für ihren unermüdlichen Einsatz in dieser besonderen Zeit. Ganz gleich welcher Profession sie angehören, alle geben ihr Bestes für Ihre Kinder…und sorgen dafür, dass unser Schulstandort in dieser Zeit ein Ort ist, zu dem man richtig gerne kommt. Darüber bin ich sehr glücklich…

Hinsichtlich des Infektionsschutzes und der zu beachtenden Hygienemaßnahmen tun wir am Standort der Neuen Grundschule in der Plantagenstraße alles Notwendige, um die Vorgaben des Senats bestmöglich umzusetzen.

Eine Maskenpflicht besteht weder für das pädagogische Personal noch für unsere Schüler*innen.
Jeder darf, keiner muss!

Bleiben Sie bitte gesund…und achten Sie auf sich und Ihre Lieben!

Matthias Meyer

UBONGO…Schon mal gehört?

„Ubongo“ das Spiel des Jahres
in der Plantage 
 

Seit der Notbetreuung bei uns in Steglitz, gibt es kein anderes Spiel, welches so beliebt ist wie Ubongo. 

Es wird schon morgens nach dem Ankommen gespielt und meistens werden die Kinder während des Spielens von Ubongo abgeholt. 

Bei uns spielen es die Kinder genauso gerne, wie die Erzieher/Innen und meistens verlieren die „Großen“. 

Nicht nur, dass es unheimlich viel Spaß macht, es hat natürlich auch wieder einen lernenden Effekt. 

Es fördert die Konzentration und man entwickelt den Blick für verschiedene Formen. 

Und noch einen positiven Effekt hat das Spiel: Man kann es mit der ganzen Familie spielen oder sich aber auch alleine damit beschäftigen. 

Für uns definitiv „Spiel des Jahres“!

Liebe Grüße
Sarah Zimmermann (Optimus-Hort)

Osterpicknick

… in der Plantagenstraße 

Ostern stand vor der Tür! Nachdem wir fleißig gebastelt und gebacken hatten, war es Zeit für ein Picknick! Das Wetter war traumhaft und so beschlossen wir, dass jede/r etwas leckeres von zu Hause mitbringt und wir gemeinsam picknickten. 

Gemeinsam trugen wir Tische und Stühle nach draußen in die Sonne und deckten den Tisch mit unseren Leckereien. Nachdem jede/r noch einmal Hände gewaschen hatte und jeder einen eigenen Teller vor sich hatte, konnte es losgehen. 

Unser Buffet bestand unter anderem aus Erdbeeren, Weintrauben, gefüllten Datteln, Milchschnitte und Brezeln. Natürlich hat uns der Osterhase auch ein paar Schokoeier dagelassen. Die mussten schnell verputzt werden, sonst wären sie geschmolzen  😉

Nachdem die Bäuche voll waren und alle beim Abräumen geholfen hatten, fand das Freispiel draußen statt. 

Vielen Dank, liebe Eltern, für das leckere Essen! 

Was für ein tolles Picknick! 

OPTIMUS-Hort

Aktuelle Eigenerklärung für die Notbetreuung

Aktuelle Informationen zum Thema

NOTBETREUUNG IN DER SCHULE

unter

https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/notbetreuung/

Beachten Sie bitte die aktuelleste Version der Eigenerklärung!

Selbsterklarung_Notbetreuung_Schule_21.04.2020

Wir haben den Osterhasen nicht vergessen!

In dieser schwierigen und herausfordernden Zeit fällt es manchmal schwer an etwas anderes zu denken. Wir versuchen den Kindern den Alltag nach wie vor so spannend und informativ wie möglich zu gestalten und da passte es umso besser, dass der Osterhase schon kurz vor unserer Tür stand.  

Passend zum Thema haben wir schöne, bunte Ostereier gebastelt. Dafür haben wir Pappe genommen, die Erzieher*innen haben die Eier vorgemalt und die Kinder haben diese dann ausgeschnitten. Danach wurden die Formen Weiß angemalt und zum Trocknen auf die Fensterbank gelegt. 

Nachdem alle ganz geduldig gewartet haben, durfte drauf los gepinselt werden. Der Fantasie war dabei keine Grenzen gesetzt. 

Es wurden dafür nicht nur die Grundfarben benutzt. Die Kinder experimentierten mit allen Farben; es wurde gemischt und so entstanden immer neue Farben. Die Farbenlehre wurde entdeckt 🙂 

Nachdem auch das Glitzer nicht fehlen durfte war das kunstvoll verzierte Ei nun bereit aufgehängt zu werden. Der Osterhase kann kommen!

Optimus-Hort

ELTERNBRIEF ZUR AKTUELLEN ENTWICKLUNG

Liebe Eltern,

nun steht es also fest: Es geht in die Verlängerung! Und noch ist nicht klar, wie lange diese andauern wird. Denn die Wiedereröffnung der Schulen – auch der Grundschulen – wird stufenweise erfolgen.

Die Fakten:

Seit Mittwoch, 15. April, wissen wir, die Kontakteinschränkungen werden andauern, Schulen bleiben weiterhin geschlossen. Das Ende der Osterferien ist nicht das Ende von Homeschooling!

Bereits einen Tag später, am 16. April, teilte die Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheeres der Presse mit, dass die Öffnung der Schulen jahrgangsweise erfolgen wird. Wir Schulleitungen erhielten tags darauf das entsprechende Rundschreiben aus dem Haus der Senatorin.

Darin heißt es u.a.:

„Wir stellen die Öffnung der Schulen unter die Vorgabe des Infektionsschutzes und der notwendigen Hygienemaßnahmen.“ (…)

„Die außerunterrichtliche und ergänzende Förderung im Ganztagsbetrieb findet nicht statt.“ (…)

„Weitere Informationen zur Organisation des Schulbetriebs (…) werden Ihnen zeitnah zugehen.“ (…)

„Risikoschüler*innen“ haben aufgrund von speziellen Erkrankungen ein erhöhtes Risiko bei einer Covid-19 Infektion. … Bei Glaubhaftmachung gegenüber der Schule kann bis auf Weiteres das Lernen zu Hause erfolgen. Das gilt auch, wenn eine andere im Haushalt lebende Person eine entsprechende Erkrankung hat.“

Konkret für unsere Schule bedeutet das Folgendes:

Ab kommendem Montag, 20. April 2020, wird ausschließlich eine Notbetreuung in unserem Haus organisiert. Sollten Sie einen systemrelevanten Beruf ausüben und/oder zur Gruppe der Anspruchsberechtigten gehören, kann Ihr Kind in unserer Schule notbetreut werden. Die dafür vorab ausgefüllte und unterschriebene obligatorische Erklärung finden sie unter folgendem Link:

https://www.plantage34.de/?p=2581

Fragen, wie und unter welchen Bedingungen die stufenweise Wiederöffnung der Grundschulen erfolgen wird, sind heute noch nicht beantwortbar. Fest steht bisher nur:

AM 04.05.2020 BEGINNT IN BERLIN DER UNTERRICHT AN GRUNDSCHULEN
IN JAHRGANGSSTUFE 6!

Der organisatorische Ablauf der Schultage ab 4. Mai kann erst dann abschließend geklärt werden, wenn die angekündigten Rahmenbedingungen vorliegen. Sobald wir diese kennen, werde ich zeitnah über das in unserem Haus umgesetzte Konzept informieren. Seien Sie jedoch versichert, dass wir uns bereits jetzt Gedanken über die stufenweise Wiederaufnahme des Schulbetriebs machen.

Gedanken bzw. Fragen, die Sie und uns gemeinsam umtreiben, sind darüber hinaus beispielsweise auch:

Ab wann werden die nächsten Jahrgangsstufen zurückkehren können?
Welcher Stundenplan gilt dann?
Werden ausreichend Lehrer*innen zur Verfügung stehen?

Wie werden die Vorgaben des Infektionsschutzes und die notwendigen Hygienemaßnahmen sichergestellt?

Wird es reguläre Zeugnisse geben?

Wie?…Was?…Wann?…Warum?…Wo?… unzählige weitere offene Fragen warten auf ihre Beantwortung.

Vermutlich werden viele Ihrer und unserer Fragen in den nächsten Tagen bzw. Wochen aufgenommen, rechtssicher geklärt und uns dann beantwortet. Möglicherweise nicht alle, aber hoffentlich viele.

Die zentrale Botschaft aber lautet:

Gehen Sie bitte davon aus, dass es vermutlich
bis zu den Sommerferien keinen „Normalbetrieb“
in dem Sinne geben wird, wie er von Vielen erhofft wird.

Meinem Kollegium und mir ist bewusst, was Sie seit Wochen zu Hause leisten. Ich selbst habe durch viele Gespräche, Mails und Telefonate Einblick in einige häusliche Situationen und weiß, welche Belastung Sie mit Ihrer Familie zu Hause zu meistern haben. Uns ist klar, Sie geben Ihr Bestes! Mehr geht nicht!

Da ist die Sorge um die Gesundheit jedes Familienmitglieds, die Frage der Sicherheit des Arbeitsplatzes und die damit möglicherweise verbundene Existenzangst. Da ist auch die tägliche Herausforderung, einen Alltag zu organisieren, der allem und jedem gerecht wird… Jeder hat diese Erfahrungen in den letzten Wochen gemacht und weiß nun, es ist noch lange nicht vorbei.

Ja, es fühlt sich nicht gut an und dennoch, wir unterstützen uns gegenseitig!

Weiterhin werden Sie mit der Klassenleitung Ihres Kindes im Kontakt sein. Entweder direkt oder über Ihre/n Elternvertreter*in. Sie werden Angebote für das schulische Arbeiten zu Hause erhalten. Angebote, die Ihr Kind wahrnehmen kann…im besten Fall mit Ihnen gemeinsam…während eines von Ihnen geschaffenen schulischen Zeitfensters…damit das Lernen nicht auf der Strecke bleibt.

Jede/r Lehrer*in arbeitet in dem Bewusstsein, dass nach Wiederankunft Ihres Kindes in der Schule zunächst viele Gespräche über das Geschehene Vorrang haben müssen. Sich gemeinsam wieder aneinander gewöhnen, wieder in einer Gruppe zu lernen, zu reden … das wird zunächst im Mittelpunkt stehen.

In einem nächsten Schritt werden unsere Pädagog*innen gemeinsam mit Ihrem Kind schauen, wie viel es zu Hause geschafft hat. Darauf bezogen wird eine differenzierte Unterrichtsplanung vorgenommen.

In diesem Sinne bitte ich Sie herzlich, weiterhin Ihr Kind bestmöglich zu unterstützen – in einem Rahmen, der in Ihren Alltag passt. Ich vertraue einmal mehr auf Ihr unverzichtbares Engagement…Sie geben Ihr Bestes…und das ist genug!

Sobald es weitere Informationen gibt, erhalten Sie diese selbstverständlich zeitnah!

Bleiben Sie gesund!

Mit besten Grüßen
Matthias Meyer

Wissen zum Teilen!

Die AG „Reise um die Welt“ beschäftigte sich mit allen Themen rund um die Welt und dabei haben wir viel herausgefunden. 

Wusstet ihr zum Beispiel, dass Russland auf zwei Kontinenten gleichzeitig liegt? Zum Großteil auf dem Kontinent Asien, aber ein kleiner Teil liegt auch auf unserem Kontinent Europa. 

Welche Farben haben eigentlich die einzelnen Flaggen und wofür stehen die Farben? Sind die Streifen waagerecht oder senkrecht? Wo lebt eigentlich mein Lieblingstier und wo kommt mein Lieblingsessen her? All diese Fragen klärten wir gemeinsam in dieser AG. 

Ein kleiner Teil unseres Wissens verziert nun einen Teil der Wand im Flur.

Es ist toll geworden! 

Liebe Grüße
Sarah Zimmermann

Auf dem Weg zur musikalischen Grundschule

Die ganzheitliche musikalische Förderung der Kinder ist eines unserer zentralen Anliegen. 

Daher nehmen wir seit Gründungsbeginn unserer Schule im Schuljahr 2018/19 an dem Projekt „Musikalische Grundschule“ des Landes Berlin, welches ursprünglich von der  Bertelsmann-Stiftung  ins Leben gerufen wurde, teil.

Was ist eine „Musikalische Grundschule“?

Die „Musikalischen Grundschule“ ist ein Schulentwicklungsprojekt, bei dem es sich um die kontinuierliche Gestaltung eines entwicklungsfördernden Lern- und Lebensraums handelt und das allen Kindern, unabhängig von ihrer Bildung und sozialer Herkunft, in der alltäglichen schulischen Praxis den Zugang zur aktiven Teilnahme an Musik ermöglicht.

Die Verbindung von Musik und Bildungsqualität 
( Bertelsmann, 2020)

In einer Musikalischen Grundschule ist Musik ein Gestaltungselement für das gesamte Schulleben. Im Unterricht aller Fächer oder in der pädagogischen Arbeit im schulischen Ganztag wird musiziert, gesungen und getanzt. Es werden Gedichte vertont, Vokabeln gerappt, rhythmisch Zahlenreihen geübt, beim Tanzen gerechnet und geometrische Figuren erschlossen. Es wird durch Singen erfrischt oder mit Musik entspannt. Es werden Instrumente gespielt und aus Alltagsgegenständen gebaut. Es wird mit Klängen experimentiert, werden Klanggeschichten komponiert und Klanggärten gebaut. So und auch anders kommt Musik mit all seinen Facetten im gesamten Schulleben zum Einsatz. In allen Fächern, in fächerübergreifenden Projekten, in Pausen, vor Schulbeginn, zum Monatsende, zu allen Jahreszeiten, bei Schulfesten, in Lehrerkonferenzen und Elternabenden – einfach zu vielen Gelegenheiten. Und beteiligt ist die gesamte Schulgemeinschaft.“

Unser Weg zur „ Musikalischen Grundschule“

Unser Ziel in der Neuen Grundschule in der Plantagenstraße ist die Umsetzung der vier „M“s. Das bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler von Beginn an

                           MEHR Musik

                    in    MEHR Fächern

                  von   MEHR Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften     

                  zu     MEHR Gelegenheiten erleben. 

Dabei geht es uns vor allen Dingen darum, unsere Schülerinnen und Schüler für das gemeinschaftliche musikalische Tun zu begeistern, eine gute Lernatmosphäre zu schaffen und einhergehend damit die Lernchancen aller Kinder grundlegend zu verbessern. Neben dem im herkömmlichen Stundenplan fest verankerten zweistündigen Musikunterricht, finden an unserer Schule daher regelmäßig Aktivitäten statt, die das das Singen und Musizieren in den Mittelpunkt des Geschehens rücken.

Die Maßnahmen zur Realisierung des Entwicklungsvorhabens „Musikalische Grundschule“ an der neuen Grundschule in der Plantagenstraße werden von der Musikkoordinatorin, der Co-Musikkoordinatorin, dem gesamten Team und der Schulleitung kontinuierlich weiterentwickelt, in den Teamkonferenzen diskutiert und abgestimmt sowie in den Schulkonferenzen vorgestellt.

Unser Fundament: Das haben wir bereits geschafft!

So konnten wir seit der Schulgründung bereits viele Bausteine für das Konzept „Musikalische Grundschule“ aufbauen. Die wesentlichen Elemente des Fundaments seien hier genannt:

Musik zur Rhythmisierung im Unterricht und in der ergänzenden und fördernden Betreuung:

  • Tagesbeginn und Phasenwechsel mit Musik und Bewegung
  • Implementieren der „musikalischen Erfrischer“ im Nachmittagsbereich
  • Aufbau eines Repertoires von Liedern und Rhythmischen Spielen („Musikalische Erfrischer“)
  • Integration musikpraktischer Sequenzen bei Teamsitzungen, Konferenzen und Projekttagen
  • Rhythmisch – musikalisches Tun bei Wartezeiten ( Anstellen nach der Pause/ Raumwechsel/ Mittagessen
  • Erkennungsmelodien der AGs
  • Einsatz von Musik und Rhythmik zur Auflockerung, Entspannung und Förderung der Konzentration
  • Musik als Methode der Stoffvermittlung fächerübergreifend
  • Musik hören als Begleitung des Mittagessens

Musikgeprägte Aktionen in der Schulgemeinschaft:

  • Einschulungsfeier
  • Weihnachtsfeier
  • Tag der offenen Tür
  • Laternensingen
  • Musikalische Präsentationen der Klassen

Veranstaltungen und Projekte:

  • Schullied, Präsentation
  • Schultänze, Präsentation
  • Schulchor, Gründung, Präsentation
  • Treppenhaussingen im Advent
  • Kinder spielen für Kinder, schulübergreifend: AG – Präsentation
  • Cajon – Workshop mit Kindern und Eltern
  • Teilnahme am bundesweiten Projekt „Musik den ganzen Tag“, 10 Jahre Musikalische Grundschule
  • regelmäßige Konzert- / Theater- besuche der Klassen
  • Radiopodcast in der Zeit der Schulschließung

Darüber hinaus entwickelt sich das Projekt stetig weiter und die Beteiligung und Anteilnahme innerhalb der Schulgemeinschaft  wächst bereits spürbar.

In diesem Zusammenhang sind weitere Vorhaben in der Planung:

  • Verstärkung der wachsenden impulsgebenden Beteiligung der Kinder, der Eltern und Schulangehörigen
  • Einbeziehung der musikalischen Eltern- und Schüler*innenkompetenzen
  • Sichtbarmachen der „Musikalischen Grundschule“ nach außen
  • Vernetzung mit anderen „Musikalischen Grundschulen“ und Kooperationen mit Lernpartnern wie der Städtischen Musikschule und der Stadtteilbibliothek.
  • Musik als Element der Pausengestaltung nutzen
  • Zugang zum Repertoire der „Musikalischen Erfrischer“ für die Schulgemeinschaft ausbauen
  • Hausmusikabend
  • Turnhallenkonzerte/ Kooperation mit dem Kammerorchester Unter Den Linden (KUDL)
  • Cup – Song – Projekt

Das Ziel fest im Blick

Indem wir auf diese Weise am Aufbau unserer „Musikalischen Grundschule“ arbeiten und gemeinsam mit den Kindern, dem Team und den Eltern die Schule zum klingen und schwingen bringen, wollen wir weiterhin unterstützen, dass „die Entwicklung von sinnlichem, sprachlichem und motorischem Selbstausdruck unterstützt, das körperliche und seelische Wohlbefinden gefördert, die kindliche Lernfreude gestärkt und das soziale Miteinander an der Schule verbessert“ wird. (Bertelsmann 2020)

Momentan befinden wir uns nach zwei Jahren Arbeit am Projekt „Musikalische Grundschule“ in der Vorbereitung zur Zertifizierung.

Es entsteht ein Abschlussbericht  welcher die Entwicklung und Umsetzung unserer jährlich angelegten Aktionspläne darstellt und beleuchtet.

Die Zertifizierung erfolgt dann zum Schuljahresende in feierlichem Rahmen für die Koordinatorinnen und die Schulleitung mit der Übergabe des Zertifikats und eines Aushängeschilds für unsere Schule.

Wie geht es weiter?

Ab dem Schuljahr 2020/21 werden wir als zertifizierte Musikalische Grundschule an dem Projekt weiterarbeiten, viele neue Ideen entwickeln und umsetzen, Bestehendes überprüfen und anpassen  und uns durch die erneute Erstellung und Durchführung von Aktionsplänen sowie einer unter Beteiligung der gesamten Schulgemeinschaft angelegten Evaluation nach drei weiteren Jahren rezertifizieren lassen.

Weitere Informationen:

https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/musikalische-bildung/projektthemen/musikalische-grundschule

https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/musikalische-bildung/projektnachrichten/10-jahre-musikalische-grundschule-berlin

https://www.berlin.de/sen/bjf/service/presse/pressearchiv-2017/pressemitteilung.611620.php

Das Projekt „ Musikalische Grundschule“ wurde bereits mit dem „Echo“ ausgezeichnet. Dieser war „zu Besuch als Ehrengast“ zu den Feierlichkeiten
„10 Jahre Musikalische Grundschule“.

Kein Backofen? Egal!

…denn wo ein „Hüngerchen“ ist, da ist auch ein Weg und den haben wir gefunden. Nachdem wir nun schon so lange Lust hatten etwas zu backen, war es endlich soweit!

Mit Kati’s Mini-Cupcake-Maker und den Zutaten ging es dann auch endlich los. Dank des steckdosenbetriebenen Geräts, braucht man keine Küche! Also: Hände waschen, 2x „Happy Birthday“ singen und ab in unsere Mensa: Los geht’s!

Es gab leckere Schokoladen-Muffins, die natürlich nach Lust und Laune dekoriert wurden. Zuerst aber durfte jede/r dabei helfen, den Teig anzurühren und die Zuckerperlen zu verteilen. Aber aus dem sehr heißen Cupcake-Maker holen durften Kati und Niko. Nachdem der Geschmackstest erfolgreich war und die ersten Muffins dekoriert wurden, durfte drauf los geschlemmt werden. Ob noch welche übrig blieben? Na, was glaubt ihr…? 😉

Ein Bericht von Katalin Virani.