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ELTERNBRIEF

Liebe Eltern,

ich vermute, die sich in diesen Tagen häufenden Pressemitteilungen und Informationen rund um die baldige Teilöffnung der Berliner Schulen nehmen Sie mit gemischten Gefühlen wahr. Fragen und Reaktionen erreichen mich, wie beispielsweise: Warum nicht wir? Wir haben doch Platz? …und es sind doch „nur“ vier Klassen! Können Sie für unsere Schule nicht eine Ausnahme machen?

Richtig ist, am kommenden Montag werden die Schulen Berlins ihre Türen in weiteres Stückchen öffnen: Neben den Schüler*innen, die sich bereits in der Notbetreuung befinden, stoßen die Kinder der Jahrgangsstufe 6 hinzu. Dieser erste Schritt eines abgestuften Plans erfolgt entsprechend einer Vorgabe der Senatsverwaltung und in Abstimmung mit den anderen Bundesländern. Ich als Schulleiter habe lediglich die Aufgabe dafür Sorge zu tragen, die Anweisungen des Senats umzusetzen.

Aufgrund einiger Anfragen aus der Elternschaft unserer Schule möchte ich deshalb diesen Elternbrief nutzen, um eine ganz zentrale Botschaft zu senden:

Eine vorzeitige Rückkehr unserer in Jahrgangsstufe 1 und 2 befindlichen Schüler*innen kann und wird es nicht geben!

Hierbei gibt es keinen planerischen Spielraum, denn ganz gleich, wie die individuellen Rahmenbedingungen einer Schule sind, Rechtsverordnungen, Rundschreiben und letztlich Gesetze sind zwingend einzuhalten. Dieser Grundsatz gilt immer…in Zeiten der Corona-Krise allemal. Um dies zu unterstreichen, wurde sogar ein Bußgeldkatalog erstellt und auf der Seite der Senatsverwaltung veröffentlicht. So Sie mögen, lesen Sie die dort hinterlegten Inhalte und entsprechenden Sanktionen bei Zuwiderhandlung unter § 11 selbst nach.

In den kommenden Tagen werden wir die Ergebnisse der KMK-Beratungen erfahren. Die dort miteinander vereinbarten Rahmenbedingungen für die weitere Öffnung der Schulen sind dann Bestandteil unserer Folgeplanungen. Ich gehe mit den mir zur Zeit zur Verfügung stehenden Informationen davon aus, dass mit der Rückkehr der Jahrgangsstufen 1 und 2 nicht vor Ende Mai Anfang Juni zu rechnen ist. Dies ist jedoch ausschließlich mein Gefühl…keine verlässliche Information.

Ich bedaure sehr, Ihnen keine andere Auskunft geben zu können. Es erscheint mir jedoch angeraten, dass wir die Gesamtsituation realistisch betrachten. Sobald es eindeutige Informationen gibt, erfahren wir sie gemeinsam über die Medien und anschließend in einem aktuellen Elternbrief.

Bis auf Weiteres organisieren wir also eine Notbetreuung in unserem Haus. Ich bin allen Kolleg*innen unsagbar dankbar für ihren unermüdlichen Einsatz in dieser besonderen Zeit. Ganz gleich welcher Profession sie angehören, alle geben ihr Bestes für Ihre Kinder…und sorgen dafür, dass unser Schulstandort in dieser Zeit ein Ort ist, zu dem man richtig gerne kommt. Darüber bin ich sehr glücklich…

Hinsichtlich des Infektionsschutzes und der zu beachtenden Hygienemaßnahmen tun wir am Standort der Neuen Grundschule in der Plantagenstraße alles Notwendige, um die Vorgaben des Senats bestmöglich umzusetzen.

Eine Maskenpflicht besteht weder für das pädagogische Personal noch für unsere Schüler*innen.
Jeder darf, keiner muss!

Bleiben Sie bitte gesund…und achten Sie auf sich und Ihre Lieben!

Matthias Meyer

Veroeffentlicht in Neuigkeiten

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